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| Tsimba Children's Home
- aus Hilfe für Straßenkinder wurde Hilfe für Waisen und Opfer |
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Als Vuga Day Care Centre wurde 1999 eine Art Kinderbetreuungsstätte von Pater Omari und seiner Frau Margret aus dem Wunsch heraus gegründet, den Straßenkindern der "Gemeinde" die Möglichkeit zu geben, grundlegende Schulbildung zu erlangen und sie auf ein eigenständiges Leben vorzubereiten. Zielgruppe waren nur solche Kinder, die nicht an öffentlichen oder privaten Schulen aufgenommen werden , da den Familien das nötige Geld zur Anschaffung der vorgeschriebenen Schuluniform und der benötigten Lernmittel fehlt. Begonnen wurde damals spontan mit der Aufnahme von vier Kindern, die aus der Nachbarschaft stammten.
Kirchliche oder anderweitige Unterstützung gibt und gab es nicht, die Kirche, zu der Pater Omari gehörte, begrüßte sein Engagement. Sie billigte das Betreiben der Schule auf dem der Kirche gehörenden Gelände und die Nutzung des Steinbaus, der den Pfarrsaal und die Wohnung der Pfarrersfamilie beinhaltete. Alles, was vor Ort in den letzten Jahren entstanden ist, entstand aus Eigeninitiative und durch Unterstützung freiwilliger Helfer.
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Freude beim Auspacken vieler Kartons mit Spiel-
zeug, Kleidung und Lebensmitteln (die wurden natürlich vor Ort gekauft)
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Spaß mit der Kamera - Selbstbildnis |
Selten und unvorhersehbar gab es Zuwendungen, die das Überleben sicherten. So entstand beispielsweise eine Lehmhütte auf dem Gelände durch einen Nachbarn, der eines Tages mit Ästen bepackt aufkreuzte und mit Pater Omari zusammen die Hütte baute, damit bei Regen die Kinder nicht heimgeschickt werden müssen.
An fünf Tagen in der Woche wurden sie unterrichtet, um ihnen wenigstens die Chance zu ermöglichen, sich später im Leben zurecht zu finden und einen Job annehmen zu können.
An zwei Tagen in der Woche hatten die Kinder Gelegenheit, bei der Familie zu sein. Neben der Schule wurden den Kindern weitergehende Kenntnisse vermittelt. So entstand beispielsweise ein kleinerer Schulgarten, in dem Gemüse angebaut wurde. Des Weiteren wurden Alltagsgegenstände wie Körbchen, Kokospressen etc. aus Naturmaterialien (hauptsächlich getrocknete Palmblätter, Äste, Gras etc.) hergestellt.
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Seit dem Regierungswechsel in Kenia veränderte sich in Vuga viel: Da Schule nun Pflicht war, befanden sich zuletzt nur noch Kinder in der Obhut der Kirche, deren Eltern im Gefängnis oder verstorben waren oder die ihre Kinder missbraucht oder verstoßen hatten. Aus dem Vuga Day Care Center wurde das Rescue Center Vuga. Auch die Leitung wechselte, Cherri, eine Amerikanerin, führte nun das Zepter. Schon lange geahnt, aber seit Dezember 2003 definitiv klar wurde im Lauf der Zeit, dass die dort verbliebenen Kinder das Gelände der Kirche verlassen sollten, möglichst zum 30. Juni 2004. Die Kinder sollten nun auf verschiedene Einrichtungen verteilt werden.
Da uns die Kinder ans Herz gewachsen waren, erwarben wir als Verein im November 2002 ein etwa 6000 m² großes Grundstück. Damit wollten wir sicherstellen, dass die Kinder ein neues, später eigenes Grundstück für die Bebauung zur Verfügung haben. Die notwendigen Bauten bräuchten so nicht auf dem Kirchengrundstück errichtet werden, ebenso wäre man dann in der Lage, dort für freiwillige Hilfskräfte eine Unterkunft anzubieten. |

Freude über einen Fußball |
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Die Kochstelle des alten Vuga Day Care Center |
Doch durch den Regierungswechsel und die neuen Regelungen kam allerdings alles anders. Die Mühlen mahlen langsam und erst im Dezember 2003 begannen wir damit, das Grundstück einzuzäunen, zudem wollten wir mit einem Bebauungsplan und den dafür notwendigen Unterlagen starten. Den Bau selbst hätte man, sofern die Materialien erworben werden können, durch Kräfte in der Gemeinde bzw. im Umkreis realisieren, und auch die Kinder in gewissem Rahmen teilhaben und dadurch ausbilden können.Errichtet werden sollten eine Küche, Aufenthaltsräume, Schlaf- und Klassenzimmer sowie ein Gebäude, in dem die Unterbringung von freiwilligen Helfern ermöglicht werden kann, die Kinder dort ausbilden und unterstützen. Hierzu soll außerdem ein Garten angelegt werden, in dem Obst und Gemüse zur Selbstversorgung angebaut wird. Doch die Finanzierung eines solchen Vorhabens braucht Zeit. Zeit, in der die Planung der Kirche leider anders aussah. |
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So kam es, dass schon im Mai 2004 die verbliebenen 15 Kinder doch auf umliegende Einrichtungen verteilt wurden, zum Teil damit sogar Geschwister voneinander getrennt (siehe auch Bericht von Christine aus dem April 2004). Unsere Bemühungen liefen nun darauf hinaus, trotzdem Gebäude für die Unterbringung zu errichten und die Kinder dann wieder gemeinsam hier aufwachsen zu lassen. Da kam uns das Engagement von einem ehemaligen Mitglied zugute. Er machte uns auf ein benachbartes Grundstück aufmerksam, das mit Stromanschluss weniger kosten sollte, als dass, was wir auf dem alten Grundstück nur für das Legen von Strom hätten ausgeben müssen. Zudem war es eben und nicht wie das andere am Hang gelegen und somit besser bebaubar. Wer auf einem schrägen Untergrund schon mal gebaut hat, weiß, was dies an Mehraufwand bedeuten kann. Es stand außerdem bereits ein Gebäude oder besser gesagt eine Ruine darauf, die man seiner Meinung nach ausbauen könnte, um hier Unterbringungsmöglichkeiten zu schaffen. Nach Rücksprache entschlossen wir uns zum Kauf und haben dies mit Leuten vor Ort und Hilfe unserer Mitglieder hergerichtet. Hier gibt es Infos zu der Baustelle aus September 2004. Bis Ende November waren wir dann mit der Innenausstattung des Gebäudes beschäftigt, es wurde gestrichen, Gardinen genäht, Betten gebaut, die Küche errichtet, die Sanitäranlagen eingebaut und vieles mehr.
Schließlich, am 1. Dezember 2004, haben wir Einweihung bzw. Eröffnung
gefeiert. "Unser" Tsimba Children Home beherbergte zu Beginn nur die drei Großen Kinder der Familie Eske, nämlich Nancy, Agnes und William.
Das Jugendamt brauchte uns Kinder permanent, aber auch nur temporär bis man Verwandte gefunden hatte bzw. sich die Lage geklärt hatte.
Im Juli 2005 wurden die Fördergelder für Tsimba genehmigt, mit dem Neubau
konnte also begonnen werden und am 21.01.2006 wurde das neue Haus, nun mit 5 Schlafzimmern für jeweils 4 Kinder, 4 Duschen, 4 Innentoiletten und 2 Außentoiletten sowie einem Raum für die Hausmutter, Küche, Veranda und Aufenthalts- und Esszimmer übergeben.
Die Kinder waren glücklich und der damalige Manager Francis Thoya schrieb:
The children could not hide their excitement and smiles when they first stepped on the newly build house.
Said Samson Muriuki ``Uncle I thought I was sleeping in a plane. I did´nt realise it was morning the following day.``
William ``I slept so comfortable as my new bed was relaxing, soft and comfortable``
Njeri ``I think I will have a lot to tell to my friends in school about our new house. This time round I ate in a more spacious dining room``
This is just a summary of the tales the children had when asked what they felt of the building after moving in on January 26, 2006.
On behalf of the Staff and the children of Tsimba Children‘s Home, I wish to express my sincere thanks to all the people who might have in one way or another helped the children of Tsimba Children´s Home to have this magnificient house.
It is a structure you can find none of its kind in the entire Kwale. I recall a member of the organisation saw the building as it was about to be completed and he was quick to ask ``Is this castle, or church``
Our special appreciation and thanks goes to BMZ, Bingo and Don´t just say it, do it Germany. But I would like to expecially recognised the effort of Ms. Christine Schneider. Had it not been for her tireless efforts we might have not achieved what we have now.
Christine, spent literally all her time at the site. To her we say thanks.
Further we cant forget the contribution we get from each God parent. It through their support that we have been kept going. To them we say thanks to.
Last, I wish to assure the organisation I and my team will do our best to ensure that there is alot of improvement at the home and the children´s lives improves both health wise and academically.
It not an easy task but with the help of each one of you we, will bring smiles and happiness to children who had otherwise lost hope in life.
Francis Thoya
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Die Regierung
in Kenia legte fest, dass alle Kinderheime registriert
werden müssen, bereits registrierte Heime mussten
sich trotzdem dieser Prozedur unterziehen. Es war
ein langwieriger Weg, eine Vielzahl von Belegen,
Urkunden, Berichten usw mussten vorgelegt werden
und bis Ende Dezember 2006 haben auch wir es nicht
geschafft. Aber der Termin wurde verlängert
und so konnten wir im Mai 2007 unsere Registrationsurkunde
als Kinderheim in Empfang nehmen.
Wir sind sehr stolz darauf denn bis jetzt sind nur
drei Kinderheime an der Südküste Kenias
tatsächlich registriert.
Im Moment, Anfang Januar 2009, sind wir wieder einen
Schritt weiter auf dem Weg zur "Hilfe zur Selbsthilfe"
- inzwischen werden Küken werden im neu erbauten
Hühnerstall betreut in der Hoffnung, recht
viele Legehühner zu haben. Auch die Tischlerei
ist so gut wie fertig. Und wir konnten endlich Wasser
finden und den Brunnen fertigstellen!
Wir freuen uns über Ihr Interesse, wohl wissend,
dass wir all dies nur mit tatkräftiger Unterstützung
von vielen Menschen mit Herz für unsere Kinder
schaffen konnten und auch weiterhin auf Ihre Unterstützung
angewiesen sind.
Diskutieren Sie mit uns auf
www.kenyahilfe.com
Sie sind jederzeit herzlich willkommen!
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