Voller Vorfreude zurück nach Kenia - 04.08.2008 – 18.08.2008

 

   

Bericht von Philipp Merwar

Nachdem ich im letzten Jahr für knapp 3 Monate in Kenia war, bin ich nun wieder für zwei Wochen auf Besuch gewesen. Ich habe Kenia sehr vermisst, aber das habe ich erst so richtig gemerkt, als ich von Matano am Flughafen abgeholt wurde. Ich war wieder zu Hause, naja oder so ähnlich.

Als ich dann im Colliers ankam, habe ich voller Freude einen Teil des Vereinsvorstandes gegrüsst. Wie habe ich mich gefreut, die zwei wieder zu sehen.
Am Nachmittag habe ich erstmal Diani erkundigt, eigentlich hat sich nicht viel verändert. Außer das es einige neue Gebäude gibt, unter anderem auch den neuen Supermarkt.
Obwohl ich es kaum erwarten konnte nach Tsimba zu gehen, bin ich am Abend todmüde ins Bett gefallen. Doch am zweiten Tag ging ich hoch zu den Kids. Es waren bis auf Moppelchen alle sehr scheu. Doch zum Glück hat sich dies sehr schnell gelegt und die Mädchen und Jungs sind wieder an mir herumgesprungen wie vor knapp einem Jahr. Als ich ankam, waren sie gerade am Bohnen schälen. Die Bohnen sind aus dem eigenen Garten. Das gab’s letztes Jahr noch nicht. In der ersten Woche mussten die Größeren und Interessierten gleich Handarbeit lernen. Ich habe ein paar Freundschaftsarmbänder mit ihnen erstellt.

Von der doch sympathischen Managerin wurde ich dann zum Familientag eingeladen. Dort kommt die ganze Verwandtschaft der Kids und bereits in der Woche sah man Vorbereitungen der Kinder und der Mitarbeiter. Neben viel Fussball haben die Kinder viel drinnen gespielt und gemalt.

Der Familientag
Spannend erwartet ich diesen Tag, an dem ich die Verwandtschaft der Kinder sehen konnte. Auch den Großvater meines Patenkindes konnte ich kennenlernen. Auch wichtige Persönlichkeiten aus Tsimba waren mit bei der Party. Es wurde viel geredet und diskutiert. Leider habe ich nicht immer alles mitbekommen, was da besprochen wurde. Die Kinder hielten ihre Aufführungen, neben Tanz und Gesang wurden auch Gedichte vorgetragen. Es gab ein leckeres Essen und eine Soda für jeden. Gegen Nachmittag hat dann Christine noch ein paar Spiele mit den Kids gemacht wie z.B. Luftballontanz. Diese Luftballons sind bei den Kindern besonders beliebt und wenn einer kaputtgeht, gab es auch schon mal eine Träne.
Ein für mich sehr interessanter Tag ging dem Ende zu, und nun war auch schon die Hälfte meines Aufenthaltes vorbei.

In der zweiten Woche war ich dann auf Besuchstour bei einigen Bekannten vom letzten Jahr und zugleich doch immer mal wieder kurz in Tsimba. In einer so kurzen Zeit muss man ja auch jede Möglichkeit wahrnehmen, mit den Kindern Spaß zu haben.
In dieser Woche habe ich Christine unterstützt bei der Organisation eines Sporttages. Mit einfachen Mitteln konnten wir Kinder und Angestellten zum Lachen und Jubeln bringen.

Sonntags war dann mein letzter Tag und die Verabschiedung viel mir wieder sehr schwer. Es hat sich bestätigt, dass der Verein einiges bewirkt und neben Hühnernhaus und Wasseranschluss auch ein Workshop gebaut wird.
Doch ohne viel Arbeit wäre dies nie möglich. Ich will mich bei dem Verein bedanken und insbesondere Speedy und Christine, die neben der vielen Arbeit, die sie machen, mich auch noch völlig miteinbezogen haben und seit letztem Jahr eine gute Freundschaft entstanden ist.

Asanthe Sana und Kwaheri ya kuonana

Philipp

Familientag im TCH

Auch wichtige Persönlichkeiten waren zu Besuch