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Bericht von Philipp Merwar
Es ist Mittwoch 17.12.2008 ca. 09:00. Ich mache
mich in der Kälte, durch den Schnee stapfend
auf den Weg zu Adidas in Cham. Im Unterschied zu
den vielen Autofahrern die sich über die Staus
aufgeregt haben, konnte ich im warmen Zug direkt
bis nach Cham fahren. Doch wieso nach Cham?
Nach der Jahreshauptversammlung des Vereins wurde
ich von Anne (adidas) angefragt, ob ich bereit wäre
in der Adidasfiliale der Schweiz eine Präsentation
über meinen Aufenthalt in Kenia zu geben. Ich
sagte zu und so kam es, dass ich um ca. 11:15 Uhr
in Cham von Roger Gabriel (Patenkoordinator) am
Bahnhof abgeholt wurde.
Schon im Vorfeld hatte ich mit Roger via Email bzw.
Telefon Kontakt, um genau herauszufinden, was ich
präsentieren soll. Dadurch habe ich erfahren,
was ich zuvor noch nicht wusste, nämlich dass
die Chamer Filiale die Teilpatenschaft für
Fatuma übernommen hat.
Nervös wie ich in solchen Fällen immer
bin, betrat ich dann das Sitzungszimmer, indem ich
schon mal die Vorbereitungen traf. Ich wurde durch
das Gebäude geführt und verschiedenen
Leuten vorgestellt, welche später dann an der
Präsentation teilgenommen haben.
Um Punkt 12:00 Uhr ging es dann los. Begrüssung
durch Urs Bucher, dem Kaufmännischen Leiter.
Ungefähr zwölf Leute waren anwesend und
gespannt auf meine Präsentation. Doch nach
einigen Minuten verflog meine Nervosität und
es kamen einige Fragen auf mich zu. Diese Mitglieder
waren interessiert und es entstand eine spannende
Unterhaltung. Während einer Stunde waren die
Gedanken vollumfänglich in Kenia und bei dem
Verein „don’t just say it, do it“.
Für mich persönlich, und wie mir mitgeteilt
wurde auch für die Leute von Adidas, war die
Präsentation ein Erfolg. Einerseits wissen
die Mitarbeiter von Adidas was sie unterstützen,
sowie was ihr Head-Quarter in Herzogenaurach vollbracht
hat. Andererseits konnte dadurch ein persönlicher
Kontakt entstehen und ein Bild vermittelt werden,
wie es vor Ort aussieht.
E ine Mitarbeiterin hatte noch Kalender und Karten
von Herzogenaurach mitgebracht, die am Schluss dann
verkauft wurden.
Ich bedanke mich einerseits für die Möglichkeit
eine Präsentation zu halten und anderseits
für das entgegengebrachte Vertrauen des Vorstandes,
der mich auch in den Vorbereitungen mit allem unterstütze.
Liebe Grüße
Philipp
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