Kenya vom 17.05. bis 07.06.03 - ein Bericht von Angie
 

Unsere zweite Reise nach Kenia fand nach nur sechs Monaten schneller als erwartet statt. Eigentlich wollten ich und Bogdan eine Afrika-Erholungspause machen, aber die Sehnsucht war stärker und nach kurzer Diskussion und den inspizierenden Blick in unseren Geldbeutel stand unser Entschluss fest, im Mai zu fliegen.
Vorher war natürlich noch sehr viel zu tun. Die Vereinskasse wurde erfolgreich durch unseren ersten Flohmarkt und die erste Charity Versteigerung bei eBay aufgebessert. Es war eine Menge Arbeit, die sich gelohnt hat. Im Keller lagerten noch viele hundert Kilogramm Hilfsgüter, die dringend verpackt und nach Kenia transportiert werden mussten. Christine reiste als Vorhut allein für eine Woche voraus. Aus unserer gemeinsam geplanten Zeit wurde leider nichts, da wir uns für ein günstiges Reiseangebot entschieden haben.

Unser Abflug am 16. Mai stand zunächst unter keinem guten Stern. Zwei Stunden vor der Fahrt zum Flughafen kamen die ersten Nachrichten über Terrorwarnungen in Kenia und die Aufforderung, nicht einzureisen. Besorgte Kollegen riefen mich an und sprachen liebevolle Reiseverbote aus. Unser Bonner Reisebüro bot uns eine kostenfreie Umbuchung nach Mauritius an - wir waren schwer in Konflikt mit unserer Entscheidung, zumal Mauritius plötzlich sehr verlockend klang. Aber: Der Blick auf 130 kg verpackte Hilfsgüter und die Erinnerung an die erledigte Vorarbeit hat uns die Entscheidung abgenommen.

 

Reise mit großem Gepäck

Die nächste böse Überraschung erlebten wir am Flughafen Hannover. Wir hatten zwar für die Condor ab Frankfurt die Genehmigung für unser gesamtes Übergepäck, erfuhren aber zwei Tage vor Abflug, dass die Lufthansa für den Transferflug Probleme bereiten könnte. Und das tat sie auch: Die Dame am Schalter ließ leider nicht mit sich reden und so mussten wir für unser Gepäck sage und schreibe 368 Euro bezahlen. Es blieb uns kaum eine andere Wahl, wenn wir nicht einen Teil zurücklassen wollten. Durch lange Diskussionen und einen Zollbeamten, der uns bis in die letzte Bonbontüte filzte, wurden wir mit einem letzten Aufruf in die Maschine gebracht. Auch das sperrige Gepäck wurde noch in hektischer Aktion an Bord verfrachtet. Bestimmte Vorschriften sind sicher notwendig, andere aber auch unverständlich!
Dafür hatten wir keinerlei Probleme bei der Ankunft in Mombasa. Über den Kontakt zum Hotel wurden wir von einer netten Mitarbeiterin in Windeseile ohne eine Rückfrage durch den Zoll geschleust, das grenzte fast an ein Wunder! Wir freuten uns sehr, als wir Christine noch antrafen, die mit viel (Aus-)Redegeschick in die Ankunftshalle gelangte, um noch eine kurze Übergabe mit uns zu machen. Dann flog sie mit unserer Maschine zurück nach Deutschland.

   

Ein letzter Schreck noch nach der ersten Nacht im Hotel, das wegen der Regenzeit und zusätzlich durch die Terrorwarnungen mit nur 30 Gästen belegt war. Wir erhielten von der Deutschen Botschaft die Aufforderung, eine Ausreise in Erwägung zu ziehen. Ganz wohl war uns also zunächst nicht bei unserem Aufenthalt. Nach verschiedenen Gesprächen mit anderen Gästen und Rückfragen bei ortsansässigen Europäern fanden wir aber endlich unsere Ruhe. Es wurde eine innerpolitisch gesteuerte Kampagne vermutet, denn der Regierungswechsel im November hat einige Veränderungen in Kenia gebracht, die den regierungstreuen Moi-Anhängern überhaupt nicht gefallen, so wird u.a. gezielt gegen Korruption vorgegangen.
Die Arbeit konnte jetzt beginnen! Ohne Christine und Speedy fühlten wir uns zunächst ziemlich unsicher. Es war unsere Premiere zu zweit und wir handelten nach dem Motto: Augen auf und durch - die Kinder brauchen uns! Bereits am ersten Tag trafen wir einen sehr netten Taxifahrer, der uns in der gesamten Zeit vor Ort begleitet hat. Für einen sehr fairen Preis war er Tag und Nacht bereit, uns zu unterstützen - eine gute Voraussetzung für lange Touren und zähe Verhandlungen.

   

"Viele Grüße nach Ukunda" schickten die Schüler der Gesamtschule Beerfelden - mit vielen Materialien

Eine unserer Jobs - neue Dächer

Unser erstes Ziel war Ukunda. Wir hatten zwei Kisten Schulmaterialien, liebevolle Spenden der Gesamtschule Beerfelden in Süddeutschland dabei und wollten erste Gespräche über die Renovierung des Daches der Primary School führen. Peter, der Headmaster, war zunächst nicht vor Ort und so haben wir uns erst einmal umgesehen. Wir freuten uns über die im November begonnene und mittlerweile fertig gestellte Renovierung der Fußböden in den Klassenräumen.
Die Schule platzt allerdings mittlerweile aus allen Nähten, da nach Einführung der kostenfreien Schulpflicht die Anzahl der Kinder von ca. 1100 auf über 1800 angewachsen ist. Es wird in drei Tagesschichten unterrichtet. Die Anzahl der Klassenräume ist dieselbe geblieben und die Kinder sitzen wieder zusätzlich auf dem Fußboden, um unterrichtet werden zu können. Es ist auch erheblich zu wenig fachliches Lehrerpersonal da, um die hohe Anzahl der Schüler zu unterrichten.
Peter freute sich mit seinem unvergleichbaren "Haifischlächeln" über unsere Anwesenheit, musste sich allerdings durch unsere bestimmende Art gleich davon überzeugen lassen, dass wir die mitgebrachten Spenden sofort und direkt an die Kinder verteilen wollten. Hilfe da, wo sie hingehört! Wir wurden in allen Räumen mit großer Freude und Gesang empfangen. Große Augen, Lächeln, verschmitztes Grinsen - die "komischen weißen Bwanas" sind wieder da und bei uns beiden natürlich auch das emotionale Zittern in den Händen...
Im ersten Gespräch über die maroden Dächer nannte uns Peter einen Betrag, der unsere Augen groß werden ließ: ca. 55000 ksh - also über 15.000 ksh mehr, als in den Vorgesprächen mit Christine vereinbart war. Unsicherheit bei uns - Peter malte eifrig Zahlen, Daten, Fakten auf ein Blatt Papier. Wir verabschiedeten uns, ohne irgendetwas vereinbart zu haben und Peter war ziemlich sauer. Wir mussten erst einmal alles überdenken und Kontakt zu Christine aufnehmen. Natürlich war es wieder der Versuch, sich einen Obolus in die eigene Tasche zu stecken. Sollten wir nicht einfach mal an das Gute glauben können? Verdammt!

 

Auf unserem Rückweg waren wir noch in der Klinik von Dr. Ireri. Wir konnten ihn nach kurzer Wartezeit auch direkt sprechen. Er war begeistert über die von Christine mitgebrachten Medikamente, zeigte uns das angelegte Depot und die ganze Klinik und freute sich über gespendete Säuglingskleidung, die er an werdende Mütter abgeben wird und über Schuhe, die er sofort als "Operationsschuhe" erkannte (wir wollten sie eigentlich gar nicht mitnehmen, weil sie so alt waren!). Wir können uns beim nächsten Besuch sicher davon überzeugen, dass alles sinnvoll eingesetzt wurde und er den kranken Kindern kostenfrei geholfen hat.

   

Mike - einer von vielen mit traurigem Schicksal

Das Klima setzte uns diesmal sehr zu, es schüttete in den ersten Tagen wie aus Eimern und die schwere Luft war kaum zu ertragen. Auf den Straßen stand das Wasser fast kniehoch und wir erfuhren das erste Mal, was Regenzeit in Afrika bedeuten kann. Auch unser Taxi wollte nicht immer so, wie Ali der Fahrer es wollte. Durch die hohe Feuchtigkeit blieb es ab und zu stehen und musste angeschoben werden. Helfende Hände waren aber immer in der Nähe.
Bei unserem Besuch im Diani Children Village (DCV) wurden wir wieder sehr herzlich begrüßt. Es ist eine große Freude zu sehen, wie gut es den Kindern dort geht. Yvonne hatte den kleinen Mike neu aufgenommen. Er ist drei Monate alt und ein ausgesprochen niedlicher Junge. Leider musste er wegen eines Malariaanfalls ins Krankenhaus, aber er war in guten Händen und bald wieder zurück.
Und wie wir nach unserer Rückkehr in Deutschland erfahren haben, wurde Mike wieder in seine Familie zurück gebracht, da sich eine Lügengeschichte um sein Schicksal rankte. Auch mit solchen Enttäuschungen muss man umgehen lernen. Schade für das Baby, aber wir hoffen sehr, dass es ihm gut geht.

 

In der Tischlerwerkstatt des DCV war reges Treiben und die Qualität der gebauten Schränke und Betten kann sich sehen lassen. Stolz wurde uns alles gezeigt. Bogdan hatte die Aufgabe, die Solaranlage wieder in Betrieb zu setzen. Mit Hilfe von Humphrey, der sich als kluger und technisch versierter Handwerker entpuppte und der mit viel Freude bei der Sache war, konnte die Arbeit schnell erledigt werden. Die Kinder haben sich sehr über Luftballons und Bonbons vom AWD Hannover gefreut und vor der Hausaufgabenpflicht noch ausgiebig gespielt.
Am nächsten Tag waren wir wieder in Ukunda unterwegs, um Preise für die Dächer auszuhandeln. Zunächst haben wir Ali als unseren Mittelsmann vorgeschickt. Einheimische erhalten ganz andere Preise, als die "reichen Weißen". Zwei verschiedene Baustoffhändler, vier verschiedene Preisangaben. Oh Mann! Also noch einmal in die Schule und ein weiteres Gespräch mit Peter führen. Wir sollten ihm vertrauensvoll das ganze Geld überlassen, er wollte alles direkt und günstiger in Mombasa regeln. Das allerdings wollten wir schon selbst machen und wir hatten noch Christines mahnende Worte im Ohr: Gebt bloß kein Geld aus der Hand, das seht ihr nicht wieder. Sie weiß eben, wovon sie spricht! Wir haben also jede benötigte Dachplatte gezählt, fotografiert (sicher ist sicher) und Bogdan hat das Befestigungsmaterial geschätzt. Dann ließen wir einen leicht gesäuerten Peter zurück, der nicht verstand, warum wir ihm misstrauten und sind am nächsten Tag nach Mombasa gefahren.
Bereits auf der Likoni-Fähre erlebten wir die erste, nette Überraschung: Der Wagen sprang nicht an. Links und rechts von Lkw eingekeilt, fühlten wir uns nicht wohl. Ein vorsichtiger Schub des hinter uns stehenden Wagens hat uns dann in Gang gebracht und unser erster Weg führte ... in die Autowerkstatt. Nach über einer Stunde stand fest: Die Benzinleitung ist undicht. Sie wurde notdürftig repariert und wir konnten weiterfahren. Einmal quer durch Mombasa zur Metallfabrik. Die Preise allerdings ließen zu wünschen übrig. Also weiter in die nächste Fabrik. Auch dort hat man uns nicht wirklich überzeugt. Quer durch Mombasa zurück in Richtung Hafen, ein Baustoffhändler und dann - endlich - der letzte Händler sollte es sein. Ali verhandelte vor, wir verhandelten nach und dann noch einmal ein "Extra-Bonus" für den Hilfsverein aus Deutschland und es war geschafft... fast.
Denn das Material musste ja schließlich noch nach Ukunda transportiert werden. Wir fanden allerdings an diesem Tag keinen geeigneten Transporter, der bereit war, für ganz wenig Geld zu fahren. Also: Die Hälfte des nächsten Tages war uns in Mombasa auch sicher! Wichtig ist aber, dass das Material heile und komplett angekommen ist und mit den Arbeiten begonnen werden konnte. Wir wollten ja schließlich ein Teilergebnis fotografieren und bei unserer Rückkehr in Deutschland zeigen.
Die nächsten fünf Tage gehörten dann erst einmal nur uns. Wir waren auf Safari im Norden Kenias unterwegs. Gaby von Sunworld Safaris hatte wieder alles perfekt organisiert und die schönsten Unterkünfte für uns gebucht. Wir haben uns gefreut, sie in Nairobi wieder zu sehen. Sie stellt sich auf jeden Gast persönlich und individuell ein und ist jedem sehr zu empfehlen. Außerdem ist uns unser Guide Francis zu einem guten Freund geworden und die Wiedersehensfreude war auf beiden Seiten sehr groß. Gestärkt von vielen, wunderbaren Eindrücken kamen wir zurück nach Diani.

Tischlerei

Prompte Hilfe in Sachen Solaranlage

Freude bei den Kids vom DCV

 

Die Grundmauer für den Klassenraum

Uns empfingen zwei Nachrichten, eine von Pastor Omari, der uns leider nicht antreffen konnte und der Brief eines Hotelangestellten, der über unsere Arbeit erfahren hatte. Wir sollten uns in seinem Dorf umsehen, in dem 40 Kinder unter einem Baum unterrichtet werden. Nachdem wir uns mit Omari für den übernächsten Tag verabredet hatten, sind wir zunächst einmal in das Dorf, ca. 10 km von Ukunda entfernt, gefahren. Wir haben den Kindern Kleidung und ein paar Kleinigkeiten für den Unterricht mitgenommen und die obligatorischen Bonbons durften natürlich auch nicht fehlen. Das Dorf liegt sehr weit abseits der Hauptstraße und die Kinder waren zwar neugierig, aber doch sehr verhalten. Da es an diesem Tag wieder sehr heftig regnete, waren sie in einem sehr kleinen Wohnhaus untergebracht. Dort zu unterrichten, ist allerdings nicht möglich, also fällt der Unterricht bei Regen aus. Der im Dorf lebende Lehrer führte uns zusammen mit seiner Frau zunächst zum "Unterrichtsbaum" und dann zu einer Grundmauer, die für einen Klassenraum vorgesehen ist und durch Spenden von Urlaubern finanziert wurde. Vielleicht kann unser Verein weiterhelfen.

 

Der nächste Tag war für die Kinder bei Omari vorgesehen. Wir kauften ein paar Lebensmittel ein und wurden besonders herzlich empfangen. Es hat sich seit November eine Menge getan. Bereits das Hinweisschild auf das Vuga Day Care Centre fiel uns neu und buntbemalt ins Auge. Außerdem waren eine größere Fläche für eine neue Küche und eine weitere für die Toilette ausgeschachtet sowie eine Dusche errichtet worden. Die allerdings ist gewöhnungsbedürftig, denn sie besteht aus einem Holzhäuschen mit zwei Eimern, die per Hand gefüllt werden müssen. Es ist ein Schlafraum mit zehn selbstgebauten Betten entstanden und der Unterrichtsbereich für die kleinen Kinder hat jetzt auch Schulbänke erhalten. Zunächst durfte ich mich als Englischlehrerin versuchen. Die Kinder hörten sehr aufmerksam zu, was ich über das europäische Wetter und die "wilden" Tiere in Deutschland zu sagen hatte. Es war sehr schwierig, den Kindern den Begriff Schnee zu erklären, woher sollten sie denn wissen, was das ist. Ich war heilfroh, als die mir gewährten zehn Minuten vorbei waren.

 

 

Es ist schön, zu sehen, wie man den Kindern ab und zu ein Lachen aufs Gesicht zaubern kann

Später suchten wir uns noch die Kinder mit den erbärmlichsten Sachen heraus und zogen ihnen die mitgebrachte Kleidung an - sehr zur Freude der umherstehenden anderen Kinder, die ihre Hosen nicht herunterlassen mussten. Das Schicksal von vier Schwestern im Alter zwischen zwölf und zwei Jahren hat uns sehr berührt. Die Mädchen wurden durch das Jugendamt zu Omari gebracht, weil sie nach dem Tod ihrer Mutter alle durch den Vater missbraucht wurden. Der sitzt jetzt im Gefängnis und wir hoffen, er kommt nicht so schnell wieder heraus!
An einem Sonntag besuchten wir unser Patenkind Mwanasha im Nice View in Mwsambweni. Wir freuten uns sehr, sie gesund wieder zu sehen, da sie im letzten Jahr einen schweren Malariaanfall hatte und im Bett bleiben musste. Ihr und den anderen zehn Kindern geht es bei Gudrun sehr gut. Mwanasha (small) zeigte uns stolz ihre Schulhefte und wir konnte Mwanasha (big) dabei beobachten, wie sie den anderen Mädchen perfekt die Haare geflochten hat. Nach einer ausgedehnten Kaffeepause mit wunderbarem Blick auf das Meer machten wir uns wieder auf den Rückweg.

 

Wir hatten Ali, unserem Fahrer, noch versprochen, vor der Rückkehr nach Diana seine Familie zu besuchen, die auch in Mwsambweni lebt. Er hat zwei eigene Kinder und nach dem Tod seiner Schwester zusätzlich deren vier Kinder bei sich aufgenommen. Die Familie lebt unter sehr erbärmlichen Umständen in zwei winzigen Räumen - zusammen mit Hühnern und Enten. Die sechs Kinder schlafen auf zwei harten Gestellen in einem Raum und Ali und seine Frau ziehen sich am Abend zum Schlafen eine Matte auf den blanken Fußboden vor der offenen Kochstelle. Am nächsten Tag haben wir ihm für 20 Euro ein Bett gekauft. Wenig Einsatz, große Wirkung!
Am vorletzten Tag unseres Aufenthaltes fuhren wir noch einmal nach Ukunda, um uns von den Bauarbeiten an den Dächern zu überzeugen. Sie waren bereits weit vorangeschritten und wir hielten alles in Fotos fest.

Die Arbeit an den Dächern geht voran

 

Sophie hat Grund zum Strahlen

Die neuen Schuluniformen

Jetzt konnten wir uns um eine weitere Patenschaft für ein Kind kümmern. Wir fuhren zunächst zu dem für eine Patenschaft vorgeschlagenen Mädchen, Sophie Ogogo, die mit ihrem Vater und fünf Geschwistern in einer kleinen Hütte in Ukunda lebt. Der Vater kann leider nicht arbeiten, da er sich um die kleinen Geschwister kümmern muss. Die Freude bei Sophie war riesengroß, nun zur weiterführenden Schule gehen zu dürfen. Sie konnte bereits am folgenden Montag in der Secondary School von Ukunda eingeschult werden. Diese Schule war unser letzter Anlaufpunkt. Dort zahlten wir das Schulgeld für Sophie und trafen uns mit den weiteren Patenkindern, die uns einiges über den Unterricht erzählten. Sie waren zwar etwas irritiert, als wir sie fotografierten, haben aber doch ein Lächeln versucht. Die Schule macht einen sehr guten Eindruck. Im kommenden Jahr soll den Kindern dort die Möglichkeit gegeben werden, den ganzen Tag in der Schule zu bleiben, also auch dort essen zu können. Die Räumlichkeiten dafür sind bereits in Arbeit.
Am letzten Tag besuchte uns Peter zusammen mit Sophie im Hotel. Sie wollte uns stolz ihre neue Schuluniform präsentieren und Peter hatte einige Briefe aus der Primary School mit der Bitte der Kinder nach Brieffreundschaften in Deutschland dabei.

Es ist wieder eine Menge bewegt worden in Kenia. Wir werden berichten, wie es weitergeht. Allerdings haben wir uns für dieses Jahr einen weiteren Urlaub auf einer einsamen Insel vorgenommen. Mal sehen, was daraus wird ....

ASANTE SANA an alle, die uns und damit den Kindern in Kenia helfen! Don't just say it, do it!

Angie und Bogdan